Beiträge vom November, 2011

Bürgermeister lobt Förderverein

Freitag, 25. November 2011 19:58

Auf seiner Internetseite hat Bürgermeister Wiggenhagen am heutigen Tage in Anlehnung an einen aktuellen Hit unter der Überschrift

„Muss nur noch kurz den Bahnhof …retten“

die Arbeit des Fördervereins gewürdigt und sich bei den zahlreichen Sponsoren bedankt. Diesem Dank schließt sich der Förderverein hiermit ausdrücklich an und veröffentlicht nachfolgend -mit ausdrücklicher Genehmigung von Herrn Wiggenhagen- den angesprochenen Artikel.

 

Muss nur noch kurz den Bahnhof…retten,

Wilhelm Wiggenhagen – 25.11.2011

könnte man – in Anlehnung an einen aktuellen Hit, der im Radio „rauf und runter läuft“, – sagen, wenn man das Jahr 2011 in Bezug auf das Bahnhofsgebäude „mal kurz“ Revue passieren lässt.
War zu Beginn des Jahres, als der Förderverein in der zugigen Unterführung Kaffee ausgeschenkt und Unterschriften gesammelt hatte, zunächst nur ein „Häufchen“ von Enthusiasten erkennbar, so hat sich dies im Verlaufe des Jahres geändert. Denn zahlreiche Ennepetaler, auf die ich gleich noch näher eingehen werde, haben dem Werben um den Erhalt des Gebäudes, sowie den Erläuterungen und Erklärungen der Vereinsmitglieder Glauben geschenkt und sich aktiv in den Erhaltungsprozess eingebracht.
Nicht zuletzt deshalb konnten im „provisorisch hergerichteten“ Wartesaal und in der alten Bahnhofsgaststätte die Veranstaltungen „Rock am Gleis“, „Lok am Gleis“, sowie die Auftaktveranstaltung zu der Reihe „Kultur am Gleis“ angeboten und durchgeführt werden. Und wer die praktischen Probleme kennt, die so etwas mit sich bringt, wer weiß, was die Vereinsmitglieder an persönlichem Engagement eingebracht haben und wer weiß, welche Mühen aufgebracht werden müssen, um auch eine Finanzierbarkeit solcher Veranstaltungen sicherzustellen, der wird sich mit Sicherheit meinem Dank an den Verein anschließen.
Im Rahmen der zahlreichen Besprechungen mit dem vom Land Nordrhein-Westfalen dem Verein an die Seite gestellten Büro aus Dortmund ist allen die Beschwerlichkeit des gemeinsamen Weges mehr als deutlich geworden, und die aufgezeigte Zeitspanne lässt auch in der nächsten Zeit nur „provisorische Veranstaltungen“ zu. Aber der Verein wird diesen Weg beharrlich weiter beschreiten, wie mir der 1. Vorsitzende, Frank Oberdorf versicherte, und hierfür bedanke ich mich sehr sehr herzlich. Um noch einmal auf den Liedtext zurück zu kommen: Machen Sie bitte weiter, denn „da draußen (am Bahnhof) brauchen wir Sie jetzt“. Auf meine Unterstützung kann sich der Verein jederzeit verlassen, denn – wie Sie alle wissen – bin auch ich ein Fan unseres schönen alten Bahnhofs.

Ich möchte an dieser Stelle allen Leserinnen und Lesern die homepage des Fördervereins ans Herz legen, die Sie unter www.bahnhof-ennepetal.de aufrufen können. Hier finden Sie unter der Rubrik „Sponsoren“ eine Fülle heimischer Firmen und Handwerker, die sich mit den unterschiedlichsten kostenlosen Arbeiten in das Projekt eingebracht haben.
So wurde die Lichtanlage ebenso repariert wie die Heizung, das Dach wurde abgedichtet und als Brandschutz zahlreiche Feuerlöscher angebracht. Dies zeigt mir, dass der Erhalt des Bahnhofsgebäudes im wahrsten Sinne des Wortes ein Bürgerprojekt ist, auf das ich als Bürgermeister der Stadt Ennepetal nicht nur stolz bin, sondern für das ich mich auch ausdrücklich bedanke. Auch wenn ich manchmal ganz „andere Töne“ höre, so zeigt mir dieses Projekt, dass die Ennepetaler (und teilweise auch die Gevelsberger) „ihren Bahnhof“ erhalten möchten und sich dafür einsetzen.
Mögen die Vereinsmitglieder „beim Checken der kommenden (im Liedtext sind es 148) mails“ auch viele ausgefüllte Mitgliedsformulare vorfinden und damit eine große Menge neuer Mitstreiter für den Erhalt des Bahnhofs bekommen. Ich halte die Daumen !

Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Wilhelm Wiggenhagen

 

Weblink: www.wiggenhagen.de

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Lea Bergen war ein Glücksgriff

Sonntag, 20. November 2011 17:07

Lea Bergen war ein Glücksgriff, freute sich der 1. Vorsitzende des Fördervereins Denkmal Bahnhof Ennepetal, Frank Oberdorf, über den gelungenen Auftakt zur Veranstaltungsreihe „Kultur am Gleis“ am 19. November 2011 in den provisorisch hergerichteten Räumlichkeiten des Bahnhofsgebäudes.

Das John C. Major Trio bot den professionellen musikalischen Rückhalt, um Lea Bergen und ihre Mitsängerinnen Alena und Chris einen wunderbaren Auftritt zu ermöglichen. Die anfängliche Nervosität bei den Künstlerinnen war rasch verflogen, denn es war schließlich der erste größere Auftritt und auch die Mitglieder des Fördervereins waren sich sehr schnell einig, dass der eingeschlagene Weg für alle ein wenig neu, letztlich aber richtig war und ist. Zeigte der Abend doch, welch unbekannte Talente hier im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis schlummern. Und wenn der alte Bahnhof in nächster Zeit dazu dienen kann, jungen Talente im wahrsten Sinne des Wortes „eine Bühne“ zu bieten, dann ist schon dies ein erstrebenswertes erstes Ziel.

Das Ambiente bot den versprochenen „morbiden Charme“ und die Gäste, unter denen sich auch Bürgermeister Wiggenhagen, der Altbürgermeister der Stadt Gevelsberg, Dr. Solmecke sowie der Chef des Gevelsberger Verschönerungsvereins, Michael Pfleging, befanden, waren sehr angetan und machten dem Förderverein Mut, in seinem Bemühen um den Erhalt und die sinnvolle Nutzung des denkmalgeschützten Gebäudes fort zu fahren. Verschiedentlich wurde schon jetzt von „gediegener Clubatmosphäre“ gesprochen; dem ist sicherlich nichts hinzuzufügen.

Unser Dank geht an Salvatore Lo Bartolo, den rührigen Inhaber des italienischen Restaurant Sale&Pepe, der mit seinem Team und (mehr als) zivilen Preisen für Essen und Trinken gesorgt hatte.

„Macht bitte weiter so“, hat man an diesem Abend vielfach gehört und wir haben uns vorgenommen: „Das werden wir auch tun!“

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Kultur am Gleis „Contemporary unplugged“

Mittwoch, 2. November 2011 16:34

Nachdem im Jahr 2011 schon erfolgreich die beiden Veranstaltungen „Rock am Gleis“ und „Lok am Gleis“ durchgeführt wurden, wird nunmehr im November eine Veranstaltungsreihe gestartet, die den Namen „Kultur am Gleis“ trägt.

Den Anfang macht am 19. November 2011 ab 19.30 Uhr (Einlaß ab 19.00 Uhr) die Veranstaltung mit dem Titel „Contemporary unplugged“.

Das John C. Marshall -Trio, bestehend aus den Musikern Sven Vilhelmsson (Kontrabass), John C. Marshall (Gitarre) und Martin Wieschermann (Schlagzeug), die alle aus der Jazz- und Swingszene stammen, wird ergänzt von den Ennepetaler Schülerinnen Elisabeth Müller (17) an der Gitarre und Alena Heringhaus (18) im Background. Singen wird Lea Bergen (17), die dem einen oder anderen von der diesjährigen Aufführung des Musicals Hair am Reichenbach Gymnasium noch in guter Erinnerung sein wird.

Lassen sie sich überraschen von einem bunten Mix aus dem derzeitigen Radioprogramm und einigen älteren Hits.

Der Eintritt beträgt 8,00 Euro (Schüler 5,00 Euro) und die Karten sind im Vorverkauf bei Bücher Bäcker in der Voerder Strasse 58 in Ennepetal zu erwerben. Zuversichtlich gehen wir davon aus, dass wir dem ehemaligen Wartesaal eine interessante Atmosphäre verleihen können und letztlich wird das Restaurant Sale & Pepe aus Ennepetal für ein angemessenes Catering sorgen.

» Presse-Mitteilung (PDF)

 

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