Beiträge vom Februar, 2012

Aufruf Band-Contest Förderverein Denkmal Bahnhof + LE-Zweiradtechnik

Freitag, 17. Februar 2012 23:50

„Rock am Gleis“ – Samstag, 05. Mai 2012

Aufruf zum 2. Band – Contest – Heavy-Metal-Gothic-Alternativ

Aufruf-Band-Contest-PlakatErinnert Ihr Euch an das Rhythmische Schlagen der Hämmer – vom Wunderbau entlang der Ennepe bis weit hinter Altenvoerde und die Heilenbecke hinauf ?

Metall auf Metall! Nicht?! Am 05. Mai 2012 wollen wir dem abhelfen.

Die Bass-Drums des Open-Air-Band-Contest am Bahnhof Ennepetal (Gevelsberg) sollen dazu beitragen, diese Erinnerung zurück zu bringen.
In der Zeit von ~ 15.00 Uhr bis ~ 20.00 Uhr soll „Metall“ erklingen.

Nein, nicht bis hinter Altenvoerde, aber „inne Milspe“ wird man es schon hören.

 

Dem Gewinner des Contest winken 300,- € Preisgeld.

Die Bewerbung Eurer Band (mit „Hör-Probe“!!!) wird noch bis zum 15.04.2012 angenommen … und die ersten sind schon da.

Bewerbungen über unsere Internetseite www.Bahnhof-Ennepetal.de.

Alternativ per Post an die Anschrift des Fördervereins Bahnhofstr. 19 -Bahnhofsgebäude- in Ennepetal oder persönlich abzugeben, bei LE-Zweiradtechnik Bahnhofstr. 25 in Ennepetal.

Für den Förderverein
Thomas Möllenberg

Für LE-Zweiradtechnik
Thomas Leniger

Thema: 2011 | Kommentare deaktiviert für Aufruf Band-Contest Förderverein Denkmal Bahnhof + LE-Zweiradtechnik | Autor:

Uwe Schumacher liest in seinem Heimatbahnhof

Freitag, 10. Februar 2012 14:00

Nachdem der Förderverein Denkmal Bahnhof Ennepetal e.V. in seiner Reihe „Kultur am Gleis“ zunächst mit ausschließlich musikalischen Darbietungen aufgewartet hatte, verlässt er jetzt die „eingefahrenen Gleise“ und bietet eine szenische Lesung mit dem bekannten heimischen Autor Uwe Schumacher

am Samstag, den 17. März 2012 ab 20.00 Uhr
– Einlass 19.00 Uhr –
Die Veranstaltung ist kostenfrei!
Zugelassen sind nur maximal 100 Zuschauer,
so dass nur ein frühzeitiges Erscheinen einen Platz sichert !!

Gemeinsam mit Carmen Nien Tsir Schürmann (als Romanfirgur Pui Tien) und Wiebke Jackson (als Frauke Jellinghaus) entführt Schumacher seine Zuhörer in eine Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart und gibt einen Ausblick auf den im Laufe des Jahres erscheinenden II. Teil seiner neuesten Trilogie mit dem Titel „Wielands magischer Zauberstein“.

Uwe Schumacher

Uwe Schumacher

Es wird nicht nur gelesen, sondern das Gelesene wird durch schauspielerische Darstellungen sehr plastisch ergänzt. So wird man über einen historischen Eintrag im Gevelsberger Kirchenbuch vom 26.04.1673 über den Tod des Kindes von Melchior Jellinghaus aus Voerde und seine Beerdigung in Gevelsberg in die Zeit des Holländischen Krieges versetzt. Wir hören von Ludwig dem XIV. und der Besetzung von Voerde durch die Franzosen; wir hören davon, dass die Voerder Bevölkerung Zuflucht in der Kluterthöhle nimmt und erfahren, dass das Kind des Melchior an der Roten Ruhr, einer fast immer tödlich geendeten Infektionskrankheit, gestorben ist.

Wer Uwe Schumacher kennt – und das sind insbesondere auch hier in „seiner“ Stadt Ennepetal (auch wenn er jetzt zum Schlafen nach Breckerfeld fährt) eine große Anzahl von Menschen, weiß schon jetzt, dass ihn ein neues und spannendes Buch erwartet.

Kommen Sie in den alten Wartesaal, genießen Sie den morbiden Charme der Räumlichkeiten, lassen Sie sich auch schon vor der Veranstaltung von kleinen Leckereien und „flüssigen Köstlichkeiten“ aus der Küche des Restaurants Sale & Pepe verwöhnen und versuchen auch Sie heraus zu finden, was es mit

„Wielands magischem Zauberstein“

auf sich hat und was die Klutertschwestern (so der Titel des 1. Buches der Trilogie) jetzt so erleben.

Talk am Gleis

Ergänzend erlaube ich mir den Hinweis, dass die angekündigte Talkrunde mit dem Chefredakteur von Radio EN, Tom Hoppe, nicht – wie angekündigt – im Februar, sondern am 26. April 2012 „an den Start“ gehen wird. Nähere Einzelheiten hierzu folgen in Kürze.

Die Vorbereitungen für die Open air Veranstaltung „Rock am Gleis“ laufen auf „Vollen Touren“ (hierfür sorgt schon der teilnehmende Mitveranstalter H. Leniger von LE-Zweiradtechnik).

Thema: 2012 | Kommentare (2) | Autor:

Interview mit dem Geschäftsführer des Fördervereins Denkmal Bahnhof Ennepetal Thomas Möllenberg

Donnerstag, 9. Februar 2012 19:28

Guten Tag, Herr Möllenberg!
Wie kommt es, dass Sie sich für diesen alten Bahnhof interessieren und in dem Förderverein zum Erhalt mitarbeiten?

T.Möllenberg:
„Schon seit Jahren bin ich beruflich mit dem Thema Denkmalschutz beschäftigt und zur Zeit auch der Denkmalschutzbeauftragte der Stadt Ennepetal. Ich vertrete somit die Untere Denkmalbehörde. Gerade unser Bahnhof hier in Ennepetal „hat es mir angetan“ und nachdem nunmehr der Haltepunkt von der DB wieder attraktiv gestaltet wurde, will ich dazu beitragen, auch diesem Gebäude wieder Leben einzuhauchen“.

Was verstehen Sie unter dem Begriff „Leben einhauchen“?
T.Möllenberg:
„Das fängt schon bei ganz banalen Dingen an, wie einer zumutbaren öffentlichen Toilette, einem Taxistand vor der Tür oder einem Kiosk, an dem man morgens einen Kaffee to go oder auch ein belegtes Brötchen kaufen kann. All das hat es Jahrzehnte hier nicht gegeben und ich finde, dass die zahlreichen Bahnreisenden darauf ein Anrecht haben“.

Aber Sie haben noch mehr vor, wie ich den heimischen Medien entnommen habe!
T.Möllenberg:
„Ja! Das Gebäude ist zu schade, um es nicht noch intensiver zu nutzen. Aktuell haben wir mit Hilfe des morbiden Charmes des Gebäudes eine Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen mit dem Titel „Kultur am Gleis“. Die ersten musikalischen Acts liegen hinter uns – übrigens mit einem guten Erfolg – und im März bieten wir unserem Publikum eine szenische Lesung mit einem heimischen Schriftsteller, Uwe Schumacher an“.

Werden sie denn bei Ihren Bemühungen auch unterstützt?
T.Möllenberg:
„Das Gebäude war in einem furchtbaren Zustand und ich bedanke mich ausdrücklich bei den zahlreichen Firmen und Handwerkern, die kostenlos mit angepackt haben, um den Bahnhof erst einmal wenigstens begehbar zu machen. Näheres kann man unserer Homepage www.bahnhof-ennepetal.de entnehmen. Aber auch bei unserem Kulturprogramm finden wir zahlreiche Unterstützung. Es gibt ebenso Künstler, die für ein „schmales Salär“ auftreten, wie Licht- und Tontechnik Ausstatter, die unseren „schmalen Geldbeutel“ kennen“.

Und demnächst kommen Sie auch ins Radio !!
T.Möllenberg:
„Ja, das ist richtig. Der heimische Sender „Radio Ennepe-Ruhr“ und sein rühriger Chefredakteur Tom Hoppe haben unsere Idee aufgegriffen, so etwas Ähnliches wie „Bio`s Bahnhof“ auf die Beine zu stellen. Wenn auch nicht im Fernsehen, so wird der Ennepetaler Bahnhof aber ab April regelmäßig zum Treffpunkt für verschiedene – hoffentlich hochkarätige – Gäste, mit denen Tom Hoppe über dies und das plaudert. Und alles geht immer ab 19.00 Uhr für zwei Stunden über den Sender“.

Wie sehen Ihre Zukunftsplanungen aus ?
T.Möllenberg:
„Mit Hilfe des Büros Startklar aus Dortmund wollen wir das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr überzeugen, uns finanzielle Mittel aus dem Landesprogramm „Initiative ergreifen“ zukommen zu lassen. Denn wir wollen wirklich die Initiative für unseren Bahnhof ergreifen und hoffen, dass das bürgerschaftliche Engagement des Fördervereins anerkannt und entsprechend unterstützt wird“.

Wann ist das denn so weit ?
T.Möllenberg:
„Unsere Planungen laufen darauf hinaus, im Verlaufe des nächsten Jahres den entsprechenden Antrag zu stellen. Bis dahin zeigen wir den Ennepetalern, dass wir durch Veranstaltungen im Provisorium demonstrieren wollen, wie viel uns am Erhalt des Bahnhofs liegt.
Heute Morgen habe ich einen netten Spruch gelesen, den ich – ein wenig abgewandelt- auch für unser Projekt verwenden möchte: „Ein Leben ohne den Bahnhof in Ennepetal ist zwar möglich, ……aber dann fehlt was!“.

Eine letzte Frage. Warum laden Sie Ihre Mitglieder zum 163. Geburtstag ein?
T.Möllenberg:
„An diesem 9. März haben wir bewusst eine Mitgliederversammlung einberufen, weil exakt am 9. März 1849 der erste Reisende am Bahnhof Ennepetal an der Stammstrecke der Bergisch Märkischen Eisenbahn eingestiegen ist. Das Bahnhofsgebäude wurde also an diesem Tag eingeweiht und wir wollen daran erinnern. 163 Jahre rechtfertigen es allemal, dass man sich um das Gebäude kümmert und wir werden immer darauf hinweisen, dass unser Empfangsgebäude als eines der ältesten seiner Art in Nordrhein – Westfalen gilt“.

Vielen Dank Herr Möllenberg.

Das Interview führte Michael Däumig
Ennepetal, 09. Februar 2012

Thema: 2012 | Kommentare (1) | Autor: