Beiträge vom November, 2013

Nach der Veranstaltung ist vor der Veranstaltung

Dienstag, 26. November 2013 15:00

„Das könnten die ruhig öfter machen“, hörte man mehr als einmal unter den zahlreichen Besuchern der Abschlussveranstaltung, zu der das „Lokale Bündnis für Bildung in Ennepetal“ am Sonntagnachmittag in den Bahnhof Ennepetal / Gevelsberg eingeladen hatte.

Eng gedrängt standen die kleinen Künstler – gemeinsam mit Eltern und anderen Verwandten – zusammen und erläuterten mit „roten Bäckchen“ an welchem Bäumling sie mitgearbeitet hatten und welche Bilder von ihnen selbst gestaltet wurden. Silvia Straube Holbach, die an den zurückliegenden beiden Wochenenden mit den Kindern aus mehreren Ennepetaler Grundschulen im Bahnhof „gewerkelt“ hatte, begrüßte den Stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Ennepetal, Jens Knüppel, sowie die Vorsitzende des Kinderschutzbundes Ennepetal, Petra Backhoff. Als Vertreter des Fördervereins Denkmal Bahnhof waren die Herren Werner Kollhoff und Thomas Möllenberg anwesend, und von der Initiative Kunstraum, der Silvia Straube Holbach selber schon sehr lange angehört, hatte sich darüber hinaus Markus Nottke eingefunden. Die Stadt Ennepetal hatte Carsten Michel vom Kulturamt entsandt.

Mit kurzen, aber einfühlsamen Worten schilderte sie die gemeinsame Arbeit mit den Kindern, machte deutlich, dass die Bäumlinge in den Grundschulen Wassermaus, Friedenstal , Voerde und Altenvoerde ausgestellt werden und lud anschließend zu einer intensiveren Besichtigung ein. Der Stellvertretende Bürgermeister bedankte sich im Namen der Stadt für das aktive Zusammenwirken im Lokalen Bündnis und gab der Hoffnung Ausdruck, dass weitere künstlerische Projekte folgen werden.

Beim anschließenden gemeinsamen Kaffeetrinken saßen die Vertreter des Lokalen Bündnisses bereits wieder zusammen, um über Folgeanträge beim Ministerium und somit weitere Aktivitäten zu beraten. Denn auch in diesem Kreis herrschte Einigkeit darüber, dass „man das ruhig öfter machen sollte“.

Bäumlinge_Präsentation

Vordere Reihe: „Die kleinen Künstler“, Hintere Reihe (v. links): Thomas Möllenberg, Markus Nottke, Petra Backhoff, Jens Knüppel, Silvia Straube Holbach, Carsten Michel, Werner Kollhoff

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Erstes außerschulisches Angebot im Bahnhof

Freitag, 8. November 2013 15:32

In Ennepetal startet ein “Lokales Bündnis für Bildung” durch das Zusammenwirken zwischen Förderverein Denkmal Bahnhof, Kinderschutzbund Ennepetal und Künstlergruppe Kunstraum EN e.V.

Von sechs Projektvorschlägen, die das Bündnis dem Bundesministerium für Bildung und Forschung eingereicht hatte, wurde das Projekt “Bäumlinge, Schönheit und Struktur der Natur” von Silvia Straube Holbach vom Bundesverband bildender Künstlerinnen und Künstler als förderungswürdig ausgewählt. Dieses Kunstprojekt wird nun am 09. und 16. November im Bahnhof mit Ennepetaler Kindern durchgeführt.

Für Kinder, die noch offen und begeisterungsfähig für die Schönheit der Natur seien, lohne sich ein Blick in die Natur immer, erklärt Silvia Straube Holbach und ist von dem Erfolg des Projektes schon zu Beginn überzeugt. Kinder und Natur seien spannende und sich ergänzende Themenfelder. “Hier möchte ich gerne ansetzen und in plastischer, zeichnerischer und malerischer Form die Grundzüge von Bäumen erarbeiten”, fasst sie ihre Beweggründe zusammen.

Mit Pappmaché entstehen, an bis zu zwei Meter hohen “Bäumlingen” Rindenstrukturen, die naturalistisch mit Farbe gestaltet werden. Ergänzend erfahren die zwölf teilnehmenden Kinder im Alter von acht bis zehn Jahren, wie interessante Spuren mit Abdrücken von Naturmaterialien auf Spachtelmasse, auf einem mit Kohle und Farbe ausgearbeiteten Bild, experimentell entwickelt werden. Die Arbeiten werden im Anschluss auch in Schulen ausgestellt.

Die Ergebnisse der zweitägigen Projektarbeit werden am 24. November 2013, ab 16.00 Uhr in Anwesenheit des Bürgermeisters allen Interessierten im Bahnhof vorgestellt.

 

Zum Hintergrund

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Unter diesem Motto fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung ab 2013 außerschulische Angebote der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche. Junge Menschen werden in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützt, ihr Selbstbewusstsein wird gestärkt. Sie erfahren persönliche Wertschätzung und erleben, was es bedeutet, etwas bewegen zu können und gebraucht zu werden. So werden sie dazu ermutigt, ihr eigenes Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Kultur macht STARKwww.buendnisse-fuer-bildung.de

 

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