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Wie geht es weiter? – Antwort der Bürgermeisterin

Freitag, 9. März 2018 18:09

In einem offenen Brief des Förderverein Denkmal Bahnhof Ennepetal (Gevelsberg) e.V. an Frau Bürgermeisterin Imke Heymann im Dezember 2017, baten wir um Beantwortung offener Fragen zum Thema Bahnhof und der weiteren Entwicklung.

Lesen Sie hier die Antwort der Bürgermeisterin vom 19.12.2017 und die Reaktion vom Vorsitzenden Frank Oberdorf darauf mit der Frage „Wie geht es wirklich weiter?„:

 

 

 

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Mitgliederversammlung

Donnerstag, 15. Februar 2018 18:00

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich Sie zur Mitgliederversammlung einladen, welche am

Montag, 12. März 2018 um 19:00 Uhr

im Haus Grebe, Milsper Str. 195

stattfinden wird.

Folgende Tagesordnungspunkte sind vorgesehen:

  1. Begrüßung
  2. Genehmigung der Tagesordnung
  3. Feststellung der stimmberechtigten Mitglieder
  4. Jahresbericht des Vorstandes
  5. Kassenbericht
  6. Bericht der Kassenprüfer
  7. Entlastungen
  8. Anträge
  9. Verschiedenes

Es würde mich freuen, Sie zahlreich im Restaurant Haus Grebe begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

gez.

Frank Oberdorf

 

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Wie geht es weiter?

Donnerstag, 21. Dezember 2017 15:20

Liebe Bahnhofsfreunde,
sehr geehrte Damen und Herren,

anbei finden Sie einen offenen Brief des Förderverein Denkmal Bahnhof Ennepetal (Gevelsberg) e.V. an Frau Bürgermeisterin Imke Heymann mit der Bitte einige offenen Fragen zum Thema Bahnhof und seiner weiteren Entwicklung zu beantworten.

 

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SPD will Förderverein aus Bahnhof aussperren

Mittwoch, 1. März 2017 15:11

Zum Artikel der WR/WP vom 24.Februar 2017 „SPD will Förderverein aus Bahnhof aussperren“:

Zum Antrag der SPD an die Bürgermeisterin Imke Heymann, dem Förderverein des Bahnhofs Ennepetal (Gevelsberg) „den Zutritt ins Bahnhofgebäude nicht länger zu gestatten“ braucht nichts mehr gesagt zu werden. Dem klaren Kommentar des Redakteurs Hartmut Breyer  „Denkweise aus längst vergangenen Zeiten“ ist nichts hinzuzufügen.

Was jedoch einer Klarstellung bedarf, ist die zitierte Äußerung des Fachbereichsleiters für Stadtplanung u.a. Stephan Langhard, „dass der Förderverein kein konkretes Konzept habe liefern können“. Entweder funktioniert die Kommunikation in der Führungsetage des Rathauses nicht –wovon nicht auszugehen ist- oder die Äußerung hat System. Eher von Letzterem ist auszugehen. Denn von Teilen der Stadtverwaltung wird zum wiederholten Male dieses Gerücht gestreut. Angesichts intensiver siebenjähriger (!) ehrenamtlicher Arbeit vieler Bürgerinnen und Bürger tut dies weh und bedarf einer öffentlichen Aufklärung:

Seit 2011 versuchte der Bahnhofsverein in enger Abstimmung mit dem Bürgermeister und Teilen der Stadtverwaltung öffentliche Fördermittel für den von der Stadt erworbenen Bahnhof zu erhalten. Dies geschah über das landeseigene Förderprogramm „Initiative ergreifen“.  Der große Vorteil für die Stadt: Ihr Eigenanteil an den Totalsanierungkosten des Bahnhofs beträgt nur 10%! Im Verlauf des Programms wurde das ehrenamtliche Engagement vielfach auf eine harte Probe gestellt, da sich Ziele und Anforderungen des Förderprogramms mit den Jahren mehrfach änderten, u.a. Tourismus, Quartiersdenken, Außerschulischer Lernort. Schließlich waren alle Voraussetzungen der Förderung lt. Landes- und Bezirksregierung seitens des Bahnhofvereins erfüllt bis auf das von der Stadt zu erstellende „Integrierte Handlungskonzept“, das detaillierter nachzuarbeiten war. Um Fördermittel zu erhalten, musste dem Bahnhof von der Politik eine vorrangige Priorität eingeräumt werden. Trotz entsprechender Warnungen des Bahnhofsvereins wurde dem Bahnhof von der Stadtverwaltung und dem Rat der Stadt Ennepetal nur eine mittlere Priorität eingeräumt (13). Die Stadt Ennepetal verzichtete damit auf ca. 1,3 Mio Euro! 5 Jahre intensive ehrenamtliche Arbeit – für den Außenstehenden meist nicht sichtbar – waren durch diese  falsche Prioritätensetzung für Bahnhof und Stadt erfolglos verlaufen.

Trotz allem, der Bahnhofsverein gab nicht auf. Er schlug BM Wilhelm Wiggenhagen und in der Folge BMin Imke Heymann 4 weitere Sanierungs-, Nutzungs- und Finanzierungskonzepte vor, diesmal ohne öffentliche Förderung. Auf 2 Konzepte soll hier nur vom Ansatz und Ergebnis her eingegangen werden. Erstens: der Bahnhofsverein saniert und finanziert – dies übrigens auf Wunsch des Bahnhofeigentümers „Stadt“. Das Gesamtkonzept zeigt, dass die jährlichen Finanzierungskosten der Sanierung (Annuitäten) durch die voraussichtlichen Mieterträge gedeckt sind. Der Bahnhof trägt sich also selbst. Das Konzept scheiterte u.a. daran, weil der Vereinsvorstand für die Darlehensverbindlichkeiten bei der örtlichen Sparkasse haften sollte. So weit darf und kann Ehrenamtsarbeit nicht gehen.

Ein alternatives Konzept sah dann vor, dass die Stadt den unter Denkmalschutz stehenden Bahnhof selbst saniert, nutzt und finanziert. Dieses Konzept wurde seitens der Stadt mit Hinweis auf die voraussichtlich andere Prioritätensetzung des Rates verworfen. Die Stadt zieht deshalb vor, das Konzept der “Reparatur bei Bedarf“ zu verfolgen. Dieses städtische Konzept zeigt sich bereits in den Haushaltsansätzen für 2017 (200 T Euro) und 2018 (260 T Euro als Verpflichtungsermächtigung).

Erfreulich ist, dass jetzt offensichtlich endlich etwas geschehen soll. Der Reparaturstau ist groß und wird von Jahr zu Jahr größer, wenn nichts geschieht. Wir werden das wachsam verfolgen.

Aus Sicht des Bahnhofsvereins ist das städtische Konzept allerdings teure „Flickschusterei“ und höchst unwirtschaftlich. Unser Ziel ist es weiterhin, eine nachhaltige, revitalisierende wirtschaftliche Nutzung des Bahnhofes zu erreichen. Ein Bahnhof, der lebt und sich auf Dauer selbst trägt.

 

Vorstand des Fördervereins Denkmal Bahnhof Ennepetal (Gevelsberg) e.V.

 

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