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Kiosk am Gleis heißt: „Zugbegleiter“

Dienstag, 24. September 2013 12:09

Als Thorsten Müller – Manzke am Mittwoch, d. 18.09.2013, gegen 05.00 Uhr den Bahnhof aufschließt, um dann in dem schicken und neu eingerichteten Kiosk am Gleis den Kaffee aufzusetzen und die ersten Brötchen zu belegen, kommt er sich schon ein wenig wie ein „Zugbegleiter“ vor. Und spätestens um 08.00 Uhr kann er davon berichten, wie viele Menschen ihm und Oliver Dunker, den Ennepetalern als Betreiber der Aral Tankstelle an der Neustraße und Mitinhaber des Restaurants La Grotta im Haus Ennepetal bestens bekannt, zur Eröffnung gratuliert haben. Noch war der Kaffee to go eine „Spende des Hauses“, aber willkommener Anlass zu einem kleinen und angeregten Plausch.

„Gestern haben wir noch darüber gesprochen, dass ein Kiosk am Bahnhof doch auch in Ennepetal möglich sein müsse“, berichtet einer der Fahrgäste, was Oliver Dunker zu der humorvollen Bemerkung veranlasst, „man habe es gehört und deshalb heute Morgen sofort reagiert“. „Der Kiosk biete neben den belegten Brötchen all die Dinge, die der Zugreisende „eben so brauche“, klärt er auf und „dass außer diversen Illustrierten die aktuelle Tageszeitung vorrätig sei, sei selbstverständlich“.

Bürgermeister Wiggenhagen ließ sich auf dem Weg ins Rathaus am frühen Morgen eben so wenig einen Besuch nehmen, wie der nahezu komplette Vorstand des Fördervereins Denkmal Bahnhof. Froh waren gerade die Vereinsmitglieder darüber, dass nun mit der Eröffnung eines Kiosks ein nach außen sichtbares Zeichen erkennbar sei. „ Unsere Arbeit ist noch vielfach sehr theoretischer Natur, aber jetzt sieht man deutlich, dass sich hier oben etwas tut; der Weg ist zwar noch weit, aber es ist ein Anfang gemacht“, freute sich der zweite Vorsitzende Dieter Dummann und versicherte dem Bürgermeister und damit der Stadt als Eigentümerin, dass „sich der Förderverein weiterhin mit Herzblut dem Projekt widmen werde“.

So hoffen alle Beteiligten, dass sich die Einrichtung des Kiosks als eine richtige Entscheidung herausstellen und das Angebot insbesondere von den Zugreisenden aus Gevelsberg und Ennepetal reichlich angenommen wird.

Der Zugbegleiter in Ennepetal hat jetzt ein Gesicht und einen Namen: Er heißt Thorsten !!!

EröffnungKiosk

Eröffnung Kiosk (im Bild v. l. n. r.): Thomas Möllenberg, Bürgermeister Wiggenhagen, Mustafa Kara, Vertreter der Fa. Lekkerland, dahinter Oliver Dunker, Thorsten Müller – Manzke, sowie Michael Däumig, Dieter Dummann und Sebastian Mariniak (alle Förderverein)

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Jetzt kommt der Kiosk

Mittwoch, 24. Juli 2013 19:04

Das war schon eine ganz ansehnliche Delegation des Fördervereins, die sich am 18. Juli um 16.00 Uhr ins Haus Ennepetal aufgemacht hatte, um der letzten Sitzung des Rates vor der parlamentarischen Sommerpause beizuwohnen. Denn der Rat hatte die Entscheidung über die Bereitstellung finanzieller Mittel zur Einrichtung eines Kiosks im Bahnhof quasi „zur Chefsache gemacht“ und dies nicht allein dem Hauptausschuss überlassen.

Lassen Sie es mich gleich zu Anfang sagen. Der Rat hat die bisherige Arbeit des Fördervereins überwiegend als positiv empfunden und so hat sich auch gar keine Diskussion über die Sinnhaftigkeit unseres Engagements eingestellt. Im Gegenteil! In verschiedenen Wortbeiträgen wurde deutlich, dass die Ratsmitglieder schon erkannt haben, dass wir als Verein bis zur Realisierung unseres Ziels ausreichend Zeit brauchen und die Umsetzung nicht – mal eben – in einem „kurzen und heftigen“ Handstreich erfolgen kann. Unser Dank geht an dieser Stelle an all diejenigen, die uns als Förderverein gelobt und weitere Unterstützung zugesagt haben.

Ich möchte nicht den Eindruck vermitteln, als sei gar nicht diskutiert worden. Ein solcher Eindruck wäre fatal und insgesamt „unserer Sache“ auch gar nicht dienlich. Diskutiert wurde in allererster Linie über die Frage, ob „der Verwalter öffentlicher Mittel“, nämlich der Rat der Stadt, zu Gunsten eines privaten Betreibers auf die Erhebung einer Miete – und sei es auch nur für einen begrenzten Zeitraum – verzichten könne, ja verzichten dürfe. Eine solche Diskussion, die das Gesamtprojekt nicht in Frage stellt, ist in meinen Augen aber legitim und zulässig. Und jeder, der auf Grund einer persönlichen Abwägung deshalb gegen den Beschlussvorschlag des Bürgermeisters gestimmt hat, verdient meinen Respekt. Respekt verdient aber auch die SPD Fraktion, die keinen Fraktionszwang auf ihre Mitglieder ausgeübt und die Abstimmung freigegeben hatte. Aber auch hier stimmten letztlich mehr Mitglieder für einen Versuch, in dem zunächst für drei Monate auf eine Miete des Betreibers verzichtet wird.

Wie zu erwarten, sprach sich nur die FWE, die in den letzten Woche durch Fraktionswechsel verschiedener Ratsmitglieder erheblich stärker vertreten ist, als in der Vergangenheit, geschlossen gegen den Vorschlag der Verwaltung. Im Nachgang zur Sitzung wurde aber ein Gespräch mit der gesamten Fraktion vereinbart, um eventuell auch hier einen Sinneswandel herbeizuführen. Die Abstimmungsgespräche zur Realisierung dieser Maßnahme sind jedenfalls terminiert und ich bin zuversichtlich, dass mit dem – kleinen – Umbau recht zügig begonnen wird. Spätestens im Frühherbst gibt es dort oben etwas zu kaufen und dann wollen wir doch mal sehen, ob die Reisenden unseren neuen Kiosk auch annehmen.

Auch der Bürgermeister hat sich auf seiner Homepage sehr positiv zu dieser Ratssitzung geäußert und trotzdem gestatten Sie mir, Herr Bürgermeister, einen kleinen persönlichen Hinweis. Wir hätten uns schon gefreut, wenn in der Sitzungsvorlage deutlich gemacht worden wäre, dass der Förderverein nur deshalb um Überlassung der finanziellen Mittel gebeten hatte, weil man dadurch den etwas langwierigen und manchmal zeitraubenden „Behördenweg“, den ich selber noch aus meinem „aktiven Dienst“ kenne, vermeiden kann. Unsere Vereinsmitglieder, die bekannte Architekten in Ennepetal sind, werden „das Kind schon etwas schneller schaukeln“.

Trotz dieses kleinen verbalen Seitenhiebes versichern wir Ihnen, dass die Entscheidung des Rates, uns in unserem Bemühen, den Ennepetalern (und auch den Gevelsbergern) wieder ein funktionsfähiges Bahnhofempfangsgebäude präsentieren zu können, nur bestärkt hat.

 

 

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Eröffnung Bahnhof Milspe (1849)

Samstag, 9. März 2013 1:00

Die Eisenbahnstrecke der Bergisch-Märkischen Eisenbahn zwischen Schwelm und Dortmund via Witten-West wurde am 9. März 1849 für den Personenzugverkehr freigegeben. An diesem Tag wurde auch das Bahnhofsgebäude an der neuen Eisenbahnstrecke in Milspe eröffnet (mehr…).

Bf-Milspe_0001

Bahnhof Milspe vor 164 Jahren (Stadtarchiv Ennepetal)

Lesen Sie hier zu auch den Bericht „Plädoyer für ein in Verruf geratenes Baudenkmal der Industriekultur“ von Irene Rumpler, oder klicken Sie durch die Bildergalerie „Einst&Jetzt„.

 

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Adventliche Stimmung im Bahnhof

Mittwoch, 12. Dezember 2012 18:55

Der Förderverein Denkmal Bahnhof hat sich entschlossen, dem Bahnhofsgebäude einen „inneren Glanz“ zu verleihen. Für die letzten Wochen des Jahres wurde eine Beleuchtungsanlage installiert, die dem Gebäude einen anheimelnden Charme verleihen soll. Morgens zwischen 05.00 und 08.00 Uhr, sowie abends zwischen 16.30 Uhr und 23.30 Uhr leuchten die Fenster zur Bahnhofstrasse in den unterschiedlichsten Farben.

Vorbild für diese Aktion war die Beleuchtung des Sparkassen Gebäudes in Milspe im vergangenen Jahr.

Wir hoffen, dass sich die zahlreichen Pendler und übrigen Reisenden an dieser vorweihnachtlichen Aktion ein wenig erfreuen.

Fotos hierzu gibt es im Fotoalbum „Adventsbeleuchtung im Bahnhof

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